Mit gesanglichen Darbietungen, zwei Theaterstücken, sowie
dem alljährlichen Diavortrag bereiteten die Ministranten Pfarrkirchen dem
Publikum in der Stadthalle einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend.
Die langen Vorbereitungen des Abends hatten sich bezahlt
gemacht und so wurde dem Publikum einiges geboten: Eingeläutet wurde das
Programm mit einer Notmeldung - die Stadthalle könne nicht länger, aufgrund des
Erhalts des Pfarrkirchener Krankenhauses, mit Strom versorgt werden, da dies
für die Stadtwerke einen zu großen Aufwand bedeuten würde. Doch die
Ministranten ließen sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen, schnell
fanden sie eine Lösung und nach nur wenigen Sekunden wurde ein Notstromaggregat
geliefert. Nach dieser Einstiegssequenz begrüßten die beiden Oberministranten
Robert Stauner und Florian Aigner mit Kaplan Jörg Fleischer die Gäste in der
Stadthalle. Danach ging das eigentliche Programm mit dem ersten Lied der „Simon
und Judas Thaddäus Sängerknaben“ los. Diese wurden von Benedikt Wild an der Gitarre,
Marius Packan sowie Florian Aigner am Schlagzeug und Maximilian Borchert am
Bass begleitet. Es folgte das alljährlich selbstgeschriebene Theaterstück, in
dem die Ministranten sich mit dem längst überfälligen Umbau ihrer Gruppenräume
auseinandersetzten. Beim Aufräumen für die Renovierung fanden sie hierbei
zahlreiche Utensilien wie ein Wahlplakat der Ministrantenpartei oder eine Kiste
mit Gegenständen zur Primiz von Sebastian Wild und ließen somit das vergangene
Jahr Revue passieren. Die Ehrung zum Ministrant des Jahres, also demjenigen der
am öftesten aufgestellt war und stets zuverlässig zu seinem Dienst erschienen
ist, wurde in diesem Jahr David Lackner zu Teil. Nach einem weiteren Lied des
Ministrantenchors wurde das Publikum in eine halbstündige Pause entlassen.
Anschließend wurde beim Diavortrag dem Publikum ein Eindruck
des diesjährigen Zeltlagers vermittelt. Die Bilder wurden mit Musik und Reimen
hinterlegt und sorgten beim Publikum für große Begeisterung. Nachdem noch
einmal der Chor in Aktion getreten war, präsentierten Leiterundenmitglieder
sowie Kaplan Jörg Fleischer ein Bauerntheaterstück, das vom Publikum sehr gut
aufgenommen wurde.
Abschließend dankten die beiden Oberministranten sowie Jörg
Fleischer den Zeltlagerköchen Sebastian Rieger, Ulrich Maier , Josef Schaitel
und Lukas Eder. Ebenfalls wurde allen weiteren Förderern der Ministrantenarbeit
für ihre Unterstützungen und Spenden gedankt. Nach einer weitern musikalischen
Einlage wurde das Publikum nach dem kurzweiligen Programm in die Nacht
entlassen.